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Reiskocher, was soll der Scheiß? Wir machen Reis wie alle heiß

Grundkurs Kochen (132)

Stadtleben | aus FALTER 31/11 vom 03.08.2011

Risibisi, mit Reis gefüllte Paprika oder Reisfleisch haben wir hier schon vorgestellt. Aber wie man ganz normal Reis kocht, mit keiner Silbe erwähnt. Und das soll eine Kolumne sein, in der Kochbasiswissen vermittelt wird. Es gibt also Reis, Baby.

Die wichtigste Warnung gleich vorweg: bloß nix anbrennen lassen. Was in der Kombüse wie im echten Leben gilt, gilt fürs Reiskochen erst recht. Den Gestank von angebranntem Reis kriegt man nie wieder aus der Wohnung; den involvierten Topf kann man wegschmeißen.

Natürlich nehmen wir keinen Beutelreis, sondern gute, lose Ware; am besten bio und aus Italien. Reis in ein Sieb geben und kurz abbrausen, man will ja keinen Staub im Essen haben. Dann mit der doppelten Menge Wasser (also pro Person eine kleine Tasse Reis und zwei Tassen Wasser) in einen Topf geben und auf den Herd damit. Aufkochen lassen und im geschlossenen Topf leise weiterköcheln lassen. Umrühren muss gar nicht sein. Aber regelmäßig nachschauen, ob noch Wasser vorhanden ist, wäre angebracht. Ist alles Wasser verkocht, sollte der Reis gar sein. Bei Naturreis dauert das etwas mehr als 20 Minuten, bei weißem Reis weniger. Ist der Reis durch, aber noch zu viel Wasser übrig: Deckel weg und kurz weiterkochen lassen.

Falls die Körner noch zu viel Biss haben, einfach im geschlossenen Topf ein paar Minuten quellen lassen. Sie haben einen Reiskocher? So ein Quatsch! Die Geräte sind nur praktisch bei vielen Essern, die alle zu unterschiedlichen Zeiten speisen. cw


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