Im Stahlrohrbett mit Arnie

Steiermark | aus FALTER 31/11 vom 03.08.2011

Das Schwarzenegger Museum in Thal ist ein touristischer Gewinn und verzichtet auf kritische Distanz

Museumsbesuch: Herwig G. Höller

Unzählige Publikationen sind in den letzten Jahren über ihn erschienen, viele erzählen auch eine Geschichte: nämlich wie stark Arnold Schwarzenegger die eigene Biografie und die dazugehörigen Bilder kontrolliert und wie er einen verschworenen Freundeskreis dafür einspannt. 1991, so schrieb das Los Angeles Magazine, habe bei ihm ein "Prozess der biografischen Revision“ begonnen: Damals kaufte Schwarzenegger für kolportierte anderthalb Millionen Dollar das gesamte Rohmaterial der Bodybuildingdoku "Pumping Iron“ (1977). Darunter angeblich auch im Film selbst nicht verwendete Szenen, in denen der damalige Sportler, wohl eher als spaßhafte Provokation, zum Hitlergruß ansetzen soll. Der Revisionsprozess ging weiter. Mittlerweile hat Schwarzenegger so ziemlich alles, was an Insider-Fotos und Materialien über ihn verfügbar war, zusammengekauft und seine


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige