Glosse

Fear and Loathing in Vienna: nach Cannabis jetzt Stechäpfel

Drogenstadt Wien

Falter & Meinung | Sebastian Huber | aus FALTER 32/11 vom 10.08.2011

Das ging aber schnell: Zuerst blühten Hanfpflanzen am Kärntner Ring, jetzt wachsen Stechäpfel beim Westbahnhof. Wer auch immer hinter diesen exotischen Plantagen steckt, hat ein ernst zu nehmendes Suchtproblem. Der Cannabis am Ring stellte sich zwar als Zierhanf heraus, für den experimentierfreudigen Botaniker reichte es aber dennoch als Einstiegsdroge.

Beunruhigend ist, dass er oder sie direkt von Gras auf Stechäpfel umstieg. Die Nachtschattengewächse gelten als extrem starke Halluzinogene, die Rauschwirkung kann mehrere Tage anhalten. Horrortrips und Selbstverletzungen inklusive. Wer also Gärtner entdeckt, die statt der Äste von Bäumen ihre eigenen Arme kürzen, sollte dies umgehend dem mutigen VP-Mandatar und Halluzinogen-Jäger Norbert Walter melden.


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