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Medien | aus FALTER 32/11 vom 10.08.2011

Gegen Anonymität im Netz Nach den Anschlägen in Norwegen ortet der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) im Internet eine Brutstätte für radikalisierte Einzeltäter. Er fordert, dass Blogger in Zukunft "mit offenem Visier“ und nicht mehr anonym argumentieren sollen. Täter wie Anders Breivik könnten sich im Internet "verändern, ohne dass es jemand merkt. Darin liegt eine große Gefahr.“ Die Grundsätze der Rechtsordnung "müssen auch im Netz gelten“. Wie genau er das Ende der Anonymität im Internet durchsetzen will, verrät Friedrich noch nicht.

Exemplare der russischen Zeitung Iswestija wurden wegen des Vorwurfs des "Extremismus“ beschlagnahmt. Die offene Kritik an Präsident Medwedew gefiel den Behörden nicht.

Kurier plant Fusion Chefredakteur Helmut Brandstätter will bis Jahresende die Online- und Printredaktion des Kurier zusammenführen. "Wir sind - wie wohl alle - in der Übergangsphase. Ich habe ein klares Ziel und das lautet: eine Redaktion.“ Brandstätter will bis Ende Oktober vorsichtig Veränderungen testen. Richtung Jahresende sollen auch die Leser die Neuerungen spüren können. Gleichzeitig soll es einen Relaunch von kurier.at geben.

Neue Medienbäckerei in Wien Die deutsche "Pop“, Akademie für Musik- und Medienberufe, eröffnet im Herbst 2011 einen Standort in der alten Ankerbrotfabrik in Wien. Fünfmal gibt es die Akademie bereits in Deutschland, jetzt erstmals auch in Österreich. Ausgebildet wird in den sechs Fachbereichen Musik, Ton, Management, Kommunikation, Design und Bild. Bis zum 15. August können Interessenten noch vergünstigt Kurse buchen.


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