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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 32/11 vom 10.08.2011

Ein Facebook-Freund hatte die allergenialste Idee. Er hat ein Foto von sich und seiner Freundin hochgeladen mit einem Baby in der Mitte. Das Bild sieht richtig schön nach jungem Familienglück aus. Daneben der Text: "Es ist oft komisch, wenn man bedenkt, wie schnell die Dinge vonstatten gehen ... Vor einem Jahr war ich noch ein unreifer Single, heute sind wir Family und unser Sohn Kevin-Prince ist schon fast zwei Monate alt.“

Daraufhin haben ihm zig Facebook-Kumpel zum Nachwuchs gratuliert. Was sie nicht wussten: Das Foto ist ein Schwindel. Das Baby ist gar nicht seines, seine Freundin hält es nur zufälligerweise im Arm. Superlustig. Auf Facebook sind eh immer alle viel zu seriös, in jedes Detail wird viel zu viel hineininterpretiert. Da kann man ruhig ein bisschen Klamauk machen. Ich bin aber auch für das Baby froh, dass das Ganze nur ein Fake ist. Ernsthaft, Leute, wenn das mit dem Familienglück doch noch was wird: Nennt euer Kind bloß nicht Kevin-Prince!


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