Technik

Der Google+-Knopf bei HTC kommt dank Android

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 32/11 vom 10.08.2011

Das offene Handy-Betriebssystem Android hat einen großen Vorteil: Jeder Hersteller kann auf der Plattform herumbasteln und eigene Lösungen entwickeln. Die Folge ist, dass es mittlerweile über 70 Android-Handys gibt - im Vergleich zu gerade mal zwei iPhones mit dem Apple-Betriebssystem. Kein Wunder, dass Android mittlerweile die Hälfte des Smartphone-Marktes ausmacht.

Ein weiterer Vorteil sind die mittlerweile an die 300.000 Apps für Android. Zugleich ist Android, entwickelt von Google, mehr aufs Internet ausgerichtet als andere Betriebssysteme. Ein Beispiel ist das HTC Salsa (ab ca. 320 Euro). Das Handy kann die Vorteile von Android voll ausschöpfen, gleichzeitig bietet das Gerät jede Menge "soziale“ Features. Blitzschnell lässt sich das Salsa für Facebook einrichten, und auch die Twitter-App "Peep!“ ist an Bord.

Ein Nachteil des Geräts ist allenfalls die kleine virtuelle Tastatur, die mit Wurstfingern schwer zu bedienen ist. Ansonsten ist das Salsa ein Beispiel für gelungene Produktdifferenzierung: Hardwaremäßig basiert es auf dem HTC Wildfire (ebenfalls Android), und vom HTC ChaCha unterscheidet es sich nur dadurch, dass es keine Tastatur besitzt, sondern einen Touchscreen.

Nicht alles mag Android-Entwickler Google gefallen. Zum Beispiel der Facebook-Knopf. Aber wenn das Konkurrenznetzwerk Google+ weiter so stark wächst, wird es auch bei HTC in Zukunft wahrscheinlich bald den Google+-Knopf geben.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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