Was fährt denn da?

Wie ich lernte, meinen Porsche zu lieben

Mobilitätskolumne

Stadtleben | Fahrbericht: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 32/11 vom 10.08.2011

Mein Porsche ist zwar weiß, aber bekannt wie ein bunter Hund. Andreas Vitásek erwähnte ihn in seinem Programm "My Generation“ als Beispiel dafür, wie sich die Zeiten gewandelt haben (jetzt fährt schon der Falter-Theaterkritiker Porsche!). Und Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann hat ihn erst unlängst in einem Profil-Interview als Schutzschild verwendet, als ihm die Redakteurinnen seinen Porsche vorhielten: "Ja, der Falter-Kritiker und ich haben das gleiche Auto.“

Genau deshalb hatte ich mir lange überlegt, ob ich mir einen Porsche kaufen soll. Hauptproblem: Wer einen Porsche hat, wird automatisch zum Porschefahrer, und Porschefahrer haben kein wirklich gutes Image. Entweder es sind alte Säcke, die mit dem Porsche ihre Midlife-Crisis kompensieren wollen. Oder es sind junge Schnösel, die viel zu früh viel zu viel Geld verdient (oder viel zu hohe Kredite aufgenommen) haben. Sonderlich sympathisch sind mir diese Kerle alle nicht.

Warum ich mir schließlich doch einen Porsche gekauft


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