Wien, wo es isst

Flughafen Wien: grenzenlose Feinheit

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 32/11 vom 10.08.2011

Wenn man nicht ein völliger Reise-Chef ist, der einerseits alle Möglichkeiten schnellen Eincheckens kennt und darüber hinaus Nerven wie Drahtseile hat, verbringt man am Flughafen zwangsläufig ein bisschen Zeit. Und Zeit vernichtet man am besten mit Facebook, Shoppen oder Essen.

300.000 Sachertorten

Geht am Flughafen alles, und zwar seit zwei Jahren in verstärktem Ausmaß. Bis dahin warteten Gastronomen nämlich auf das neue Terminal Skylink. Als sich herausstellte, dass das noch ein bisserl dauert, wurde in Provisorien investiert. Sacher, zum Beispiel, unterhält rechts von der Abflughalle schon länger ein Sacher Eck, in dem man verhältnismäßig gut essen und trinken kann (gefüllte Sacherstangerl mit Pilzen und Bündnerfleisch oder mit Bergkäse), Sachertorten in fünf Größen erwerben (300.000 Stück werden pro Jahr am Flughafen verkauft) - und rauchen.

Vor zwei Jahren erweiterte man den vorher eher mickrigen Schanigarten in der "Tow-away-Zone“, der jetzt gerne als menschenwürdige


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