Mehr davon: Convenience

Stadtleben | aus FALTER 32/11 vom 10.08.2011

Was ist convenience food? Die positiv klingende Bezeichnung des "Bequemlichkeitsessens“ trifft auf jede Speise zu, die vorgefertigt wird und zum Verzehr nur mehr ausgepackt oder erwärmt werden muss. Das betrifft Tiefkühlpizza jetzt genauso wie Dosengulasch. Nicht alles davon ist schlecht, nicht alles stammt vom Fließband, nicht immer strotzen diese Sachen vor Konservierungsmitteln und anderem Mist. Tragisch wird’s halt, wenn Fertigprodukte in der Gastronomie als "hausgemacht“ verkauft werden, wie etwa bei Leberknödeln, Thai-Currys und Germknödeln fast immer der Fall. Von einer Qualität, wie man sie bei Dean & DeLuca in New York bekommt, dürfen wir nur träumen, aber auch das sind Beispiele guter bis großartiger Convenience:

Henry Das junge Gastrokonzept des neuen Edel-Billas: warme und kalte Gerichte, Sandwiches, Salate und belegte Brote in adretter Aufmachung, verantwortlich dafür ist Do & Co, das hier seine günstigste Linie zur Anwendung bringt. Okaye Qualität.

1., Neuer


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