"Man kratzt immer nur an der Oberfläche“

Steiermark | Interview: Tiz Schaffer | aus FALTER 32/11 vom 10.08.2011

Wolfgang Pollanz liest diese Woche aus seinem neuen Werk "Von Reisen“. Ein Gespräch über das Wegfahren

Der steirische Autor Wolfgang Pollanz (57) lebt im kleinen Ort Wies in der Südweststeiermark. Die "Provinz“ ist literarisch ein wichtiges Thema für ihn, Pollanz ist aber auch ein Mensch, der viel reist.

Unlängst hat er den Gedichtband "Von Reisen/O potovanjih“ (siehe Falter 17/11) veröffentlicht. Auf 120 Seiten protokolliert er in lyrischer Form Eindrücke seiner Auslandsaufenthalte. Es sind aus seiner Erinnerung gespeiste Momentaufnahmen, die seine Erfahrungen in Städten von New York über Lissabon bis Peking festhalten, auf Deutsch und Slowenisch.

Eben ist Pollanz von einer zweiwöchigen Reise, die ihn über St. Petersburg, Tallinn und Riga nach Vilnius führte, zurückgekehrt. Zeit für ein Gespräch, ob und, wenn ja, welchen tieferen Sinn das Wegfahren in Zeiten des Massentourismus heute noch haben kann.

Falter: Haben Sie mitbekommen, dass der Bürgermeister von Vilnius mit


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