Kommentar

Strache und die Pöbelbuben: Wieso die FPÖ nicht anders kann

FPÖ in der Krise

Falter & Meinung | Nina Horaczek | aus FALTER 33/11 vom 17.08.2011

Es ist das typische Aufsteigerproblem: Dieses Bemühen, die eigene Herkunft, so gut es nur geht, zu verstecken. Aber am Ende merken dann doch alle, woher man in Wirklichkeit stammt.

Kaum einer kennt das so gut wie FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache. Da zahlt die Partei aufwendige Kampagnen, den Polit-Rabauken als Staatsmann zu präsentieren. Aber kaum sind die Plakate weg, geht schon die nächste öffentliche Debatte los, wie schlimm rechts die FPÖ ist.

Das war letzten Sommer so. Da war die ganze Stadt voller Plakate, auf denen Strache "Endlich Respekt“, "Endlich Zukunft“ und "Endlich Sicherheit“ versprach. Geredet hat die Stadt aber nur über die kurz darauf im Wien-Wahlkampf affichierten "Wiener Blut“-Plakate.

Das ist auch diesen Sommer nicht anders. Vor kurzem stellte Strache noch den Anspruch auf das Kanzleramt. Jetzt reden alle nur über den Abgeordneten Werner Königshofer, der Opfer eines Attentates in Norwegen mit der Fristenlösung vergleicht und Ausländer "Kanacken“


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige