Alle Jahre wieder Langosduft und viele Lieder

Feuilleton | Reportage: Lisa Kiss | aus FALTER 33/11 vom 17.08.2011

So nett und entspannt kann ein sommerliches Großfestival also auch sein: ein Kurzausflug zum Sziget nach Budapest

Tag eins des Sziget-Festival in Budapest. Obwohl, eigentlich ist es schon der dritte Tag, aber hier wird anders gezählt. Es beginn mit "minus one“ und "zero“ - am Tag Null war Superstar Prince zu Gast.

Die Engstelle am Haupteingang - eine alte Eisenbahnbrücke, die nur zu Fuß überquert werden kann - ist gut organisiert. Glasbehälter müssen abgegeben werden, Regenschirme ebenso. Aber das kennt man als Festivalbesucher längst. Dass das gesamte Festivalgelände bargeldlos sein soll, ist dagegen neu. Man bezahlt mit der Festivalcard, die überall am Gelände erhältlich ist. Auf sie wird eine bestimmte Summe aufgebucht, die Bezahlung erfolgt dann über elektronische Terminals bei den Ständen. Klingt kompliziert, ist aber sehr praktikabel. Lediglich aufpassen sollte man auf das kleine Kärtchen, denn Code braucht man bei der Bezahlung keinen.

Seit 1993 gibt es das Sziget-Festival.


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