Was fährt denn da?

Hier fährt die Zukunft

Mobilitätskolumne

Stadtleben | Bericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 33/11 vom 17.08.2011

Eines sei vorweggenommen, der Toyota Auris 1,8 VVT-i Hybrid Premium kann lästig sein. Weniger für einen selbst, als für die anderen automobilisierten Verkehrsteilnehmer. Warum? Weil unsere Straßen noch immer dominiert werden von der Logik der Verbrennungsmotoren, also von Maschinen, für deren Funktionieren auf der anderen Seite der Erdkugel Löcher in den Boden gebohrt werden.

Verbrennungsmotoren haben etwas Aggressives: Das liegt nun gar nicht an den Kriegen, die wegen ihres Betriebssafts Erdöl geführt werden, sondern mehr an ihrer Dynamik, ja, wenn man es so will - auch an ihrem Charisma. Sie sind laut, heulen bedrohlich auf, erzeugen martialischen Abgasrauch.

Das Aggressionspotenzial der Verbrennungsmotoren scheint sich auch auf Autofahrer zu übertragen: Aus unerfindlichen Gründen tritt man in einem von Diesel oder Benzin angetriebenen Fahrzeug auch noch 20 Meter vor der roten Ampel auf das Gaspedal. Geht es auf einer Straße auch noch so steil bergauf, hindert einen das noch


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