Phettbergs Predigtdienst

Wie immer, wenn der Teufel Beute hält

Kolumnen | aus FALTER 33/11 vom 17.08.2011

Herr Axenkopf serviert oft Frucade mit Eierlikör gemixt! Ich aber hab das Getränk das allererste Mal am Donnerstag, dem 4.8.11, im Retzer Café "Stellwerk 111“ getrunken und für allerfeinst erachtet. Nach meinem frühen Abendessen des Donnerstag fuhren wir in wunderbarem Sonnenschein auf die Unternalber Weinbergriede "Steinberz“ vors Johannesfeuer-Kreuz und ich nahm so viel Sonne auf wie schon lange nicht! Ich lag, alle viere von mir gestreckt, am Steinberzberg, Martin und NAC-HI hoben mich danach wieder in die Sitzposition auf. Wahrlich, wahrlich, alle 24 Unternalber Stunden waren voller Sonne. In der Zwischenzeit hat Theo das Abendessen mit Wein usw. für die Erwachsenen im Keller des Weingutes Pair vorbereitet. Theo junior und senior servierten. Ich war im Himmelreich. In dem Augenblick, als das offizielle Abendessen zu Ende war, ging die Sonne unter. Um 20 Uhr lag ich in der Pension Pair im Bett. Die Erwachsenen gingen noch zum ausg’steckten Brandstätter und warteten auf die Ankunft des Gentleman Christian Dolezal aus Melk. Mit dieser geballten Kraft hoffte das Windmühlteam mich zu bewältigen.

Um 6:15 hab ich in der Familie Theo-Maria gefrühstückt, es funktionierte alles, nur konnte ich noch so antauchen, es gelang mir nicht, zu kacken! Als es Freitag, 5.8.11, 8:30 war, stellte mir das Windmühlteam Christian Dolezal in zerrissenen Bluejeans vor! Doch die Krönung des Hollywood-Filmes steht jetzt an: Mein Magen begann in dem Moment zu knurren und ich schiss mich in die Jeans an! Ich riss mir die Jeans herunter, aber es war fifty/fifty drinnen Scheiße und draußen Scheiße. NAC-HI holte von daheim eine weiße Hose, Martin und Christian wuschen meinen Arsch gründlich sauber.

Die Sonne schien wohlig auf meinem Arsch, die Fliegen waren sofort zur Stelle, wie eben immer, wenn der Teufel Beute hält. Theo und Maria wuschen mir die verschissenen Jeans und das Windmühlteam fuhr mich blitzblank geputzt zu Handelsschuldirektor (später Handelsakademiedirektor) EDUARD STREBL. Was Herr Diplomkaufmann Strebl für mein Hirn bewältigte, ist superkalifragilistischexpialigetisch. Gerade, dass ich mich noch zurückzuhalten vermochte, Herrn Strebl nicht zu beknutschen.

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