Kommentar 

Salzburg verpflichtet: Markus Hinterhäusers starker Abgang

Festspiele

Falter & Meinung | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

Das nennt man einen starken Abgang: Markus Hinterhäuser, heuer interimistischer Intendant der Salzburger Festspiele, wird für sein Opern- und Konzertprogramm ziemlich einstimmig gefeiert, und Schauspielchef Thomas Oberender verabschiedet sich nach fünf Jahren mit seiner stärksten Spielzeit aus Salzburg (siehe auch Seite 28).

Dass vor zwei Jahren nicht der erfolgreiche Konzertprogrammleiter Hinterhäuser, sondern der zuletzt nicht mehr ganz so glänzende Züricher Operndirektor Alexander Pereira zum Nachfolger von Jürgen Flimm bestellt wurde, kann man jetzt natürlich erst recht bedauern. Aber erstens bringt das nichts, und zweitens hat Hinterhäuser und Oberender ja vielleicht gerade die Aussicht, Salzburg bald verlassen zu müssen (oder dürfen), Flügel verliehen.

Wer heuer in Salzburg war, konnte im Konzertsaal und auf der Opernbühne ebenso wie an den verschiedensten Spielplätzen des Schauspielprogramms Aufführungen erleben, die man eben nicht alle Tage zu sehen und hören bekommt.


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