Der ORF sucht jetzt die schweren Jungs

Falter & Meinung | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

Warum Sidos Hip-Pop-Soap zum Scheitern verurteilt ist, und der Küniglberg endlich einen Pop-Auftrag braucht

Kommentar: Walter Gröbchen

Es ist fast eineinhalb Jahre her, da kam irgendjemand in den höheren Etagen des baufälligen Betonbunkers am Küniglberg auf die Idee, ein wenig Popkultur zu versprühen. Im Hauptabendprogramm, sieh einer an! Doch kaum jemand wollte die Übertragung der "Night of Pop“ vom Schwarzlsee in der Steiermark sehen. Trotz intensiver Bewerbung durch die Krone. Und trotz eines "einzigartig“ eigenartigen Massenauflaufs an nationalen und internationalen Superstars: von No Angels, Scooter und Christina Stürmer bis Opus, Papermoon und Wolfgang Ambros. Nicht zu vergessen "Ö3-Soundcheck“-Sieger Norbert Schneider (heute von seiner Plattenfirma und Ö3 längst wieder vergessen), Aura Dione (dito) und - Sido. Der deutsche Rapper, der seit 2003 mit neumodernen Schlagern wie dem "Arschficksong“ und "Mein Block“ für heftiges Rappeln in den Kinderzimmern und Elternversammlungen


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