Österreichs Hilfe in Ostafrika: Ein Tröpfchen auf den heißen Stein

Politik | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

 Als die ersten dramatischen Bilder aus der Hungerregion in Afrika via Fernsehen die heimischen Wohnzimmer erreichten, trat die österreichische Regierung noch einmal zusammen und erhöhte ihre Hilfe für Ostafrika.

Statt der zuerst geplanten 850.000 Euro überweist das offizielle Österreich nun eine Summe von insgesamt 1,5 Millionen Euro, die aus dem Katastrophenfonds der Republik, dem Umweltministerium sowie aus Geldern der Bundesländer Oberösterreich, Vorarlberg und Tirol stammen.

Was auf den ersten Blick stattlich aussieht, ist im internationalen Vergleich auffallend wenig. Die von der Einwohnerzahl mit Österreich vergleichbare Schweiz spendet alleine für Somalia 3,8 Millionen und für Kenia noch einmal 1,8 Millionen Euro. Schweden, das etwas mehr als neun Millionen Einwanderer hat, unterstützt Afrika mit insgesamt 19,6 Millionen.

Selbst das vor einigen Monaten von Erdbeben, Tsunami und AKW-Supergau getroffene Japan unterstützt die Hungerhilfe mit mehr als 47 Millionen Euro.

Wie


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