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Medien | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

Presse ohne Frauen Nachdem im Laufe des Vorjahres bereits drei Redakteurinnen die Tageszeitung Presse verlassen hatten (Martina Salomon wechselte zum Kurier, Rosemarie Schwaiger zum Profil und Patrizia Käfer ins Medienhaus Wien), kehren nun zwei weitere dem konservativen Blatt den Rücken. Politik-Redakteurin Claudia Dannhauser arbeitet ab September für die "Zeit im Bild“. Außenpolitik-Journalistin Eva Male wiederum wird am 1. Oktober als Pressesprecherin von Amnesty Österreich beginnen.

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Millionen Zeitungsausgaben werden in Indien täglich gedruckt. Jährlich legt die Printbranche laut einer Studie elf Prozent zu. Von einem durch das Internet bedingten Zeitungssterben herrscht im 1,2-Milliarden-Staat keine Spur.

Sportfotos ohne Sponsoren In den vergangenen zwei Wochen verpixelte die linke Berliner Tageszeitung taz Werbung auf Fotos im Ressort Sport. "Wir sind nicht mehr bereit, eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Dazu noch unentgeltlich“, kommentierte Sportredakteur Markus Völker die Aktion. In Hinkunft will die taz Fotos verwenden, die keine Sponsorenlogos zeigen - oder notfalls weiterhin pixeln.

ORF ohne Ethik Fragwürdigen Journalismus betreibe der ORF in seinem Spartenkanal TW1, berichtet der Standard. Konkret geht es um ein Gesundheitsmagazin, bei dem sich hinter scheinbar journalistisch unabhängigen Beiträgen die Interessen jener Pharmafirmen verstecken würden, die im Abspann als Sponsoren auftauchen. TW1 weist die Vorwürfe zurück. Auf dem Sendeplatz von TW1 soll ab Oktober der Informations- und Kultursender ORF 3 starten.


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