Technik  

Das Wave II bestätigt seinen guten ersten Eindruck

Dinge, die uns brauchen

Medien | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

Der erste Eindruck zählt. Das ist bei Menschen so - und bei Smartphones nicht viel anders. Man sieht ein Gerät, nimmt es in die Hand, befühlt und betatscht es. Und dann funkt es oder eben nicht. Die inneren Werte kommen später. Das Samsung Wave II zum Beispiel weckt schon beim Auspacken eine gewisse Grundsympathie. Ein hübsches, wohlgeformtes Gerät, nicht zu groß und nicht zu klein, hochwertig und edel, aber nicht zu gediegen. Beim Einschalten springt einem das extrem helle, gestochen scharfe 3,7-Zoll-Display in die Augen. Dann die Benutzeroberfläche mit den bunten Fensterchen, die sich einfach über den Bildschirm wischen lassen. Alles an diesem Smartphone wirkt easy-going. Für die Freunde innerer Werte: Das Wave II (ab circa 200 Euro) basiert auf der hauseigenen Plattform Bada, die viele Vorteile von Apple und Android miteinander verbindet. Wie bei Android gibt es etwa frei gestaltbare Startbildschirme. Die Menüs sind übersichtlich wie beim Google-Betriebssystem, zugleich ist die Touchscreen-Bedienung so flüssig und intuitiv, wie man es vom iPhone kennt. Der "Social Hub“ bündelt E-Mails und soziale Netzwerke, die 5-Megapixel-Kamera hat Blitz und Autofokus, zum Musikplayer werden Kopfhörer mitgeliefert. Dazu gibt es eine schöne Mischung von Anwendungen, vom Mini-Tagebuch bis zur unvermeidlichen Spielesammlung. Aber was ist das alles gegen den ersten Eindruck, gegen diesen Anflug von Sympathie. Schade nur, dass das Wave II nicht lächeln kann.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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