"Ich bin das kleine Wildschwein“

Feuilleton | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

Charlotte Roche erklärt den neuen Roman, lobt die Therapeutin und warnt vor Spießern und Alice Schwarzer

Talk: Sebastian Fasthuber

Zum zweiten Mal ist es der Autorin und TV-Moderatorin Charlotte Roche gelungen, mit einem Buch die Medien kopfstehen zu lassen. "Schoßgebete“, der Nachfolger von "Feuchtgebiete“, ist zwar frei von Ekelsex, in seiner freizügigen Schilderung seelischer Qualen aber auch nicht weniger verstörend. Die Romanheldin Elizabeth, die sich sehr viele Merkmale und biografische Details mit der Autorin teilt, ist "mehr so eine arme Wurst“, sagt Roche im Gespräch.

Manches, was sie erzählt, wirkt widersprüchlich. So will sie Werbung für Therapien machen, hat sich aber als alte Rampensau nicht an den Rat ihrer Therapeutin gehalten, ihren Roman in die Schublade zu legen. Sie will ihren Seelenfrieden finden und ging doch wieder an die Öffentlichkeit, obwohl sie nach der Lesereise zu den "Feuchtgebieten“ einen Zusammenbruch erlitt. Täglich erscheinen Interviews,


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