Drei Personen, zwei Autos, ein Albtraum

Feuilleton | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

Erfolgreich am Klischee vorbeigeschrammt: Peter Payers Spielfilm "Am Ende des Tages“ erzählt die Tragödie eines Politikers

Filmkritik: Michael Omasta

Subtilität hat keinen Platz in diesem Film. "Drei Personen, zwei Autos, eine Straße von Wien nach Tirol“, fasst Regisseur und Co-Autor Peter Payer sein jüngstes Werk in aller Kürze zusammen. "Am Ende des Tages“ ist der Versuch einer zügigen Inszenierung, ein österreichischer Genrefilm, und er ist nicht schlecht gelungen.

Ein nicht mehr ganz junges Pärchen bricht zu einem Wochenende in der Silvretta auf. Robert, aus kleinen Verhältnissen, hat es als Taschenträger eines Ministeranwärters bis zum sicheren Einzug in den Nationalrat gebracht. Katharina, Millionärstochter aus Tirol, ist guter Hoffnung; als Kunsthistorikerin darf sie darüber entscheiden, ob das Kinderzimmer grün oder doch lieber gelb ausgemalt werden soll.

Kaum sind die beiden auf der Autobahn, macht sich einer mit der Lichthupe hinter ihnen bemerkbar. Wie sich bald


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