Das Musikprogramm: Kürzest-Intendant Hinterhäuser schrieb Geschichte

Heinz Rögl | Feuilleton | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

 Nach dem Abgang von Jürgen Flimm übernahm der seit 2006 für das Konzertprogramm verantwortliche Markus Hinterhäuser 2011 interimistisch die Intendanz der Festspiele. Unter dem Ex-Konzerthaus-Chef und Noch-Zürich-Intendanten Alexander Pereira wolle er dann, wie er erklärte, in keiner Funktion mehr zur Verfügung stehen. Vielleicht auch, weil Pereira ihm nicht Sitz und Stimme im Direktorium gewährt hätte. In der Zwischenzeit ist Hinterhäuser zum Intendanten der Wiener Festwochen designiert worden.

Für seine kluge Dramaturgie der bisherigen Festspielkonzerte wurde er auch von sämtlichen internationalen Medien gerühmt. Das galt nicht zuletzt für die Reihen mit Komponisten (und Opern) des 20. Jahrhunderts. Die "Kontinente“-Reihe - in deren Zentrum bisher Giacinto Scelsi, Salvatore Sciarrino, Edgard Varèse und Wolfgang Rihm gestanden hatten - wurde heuer mit einem "Fünften Kontinent“ abgeschlossen. Eröffnet wurde dieser mit Luigi Nonos aufwendigem Raumklang-Musiktheater

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