Ibo hat’s schon wieder getan

Stadtleben | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

Etwas Neues am Naschmarkt. Allerdings etwas, das es bisher echt noch nicht gab

Lokalkritik: Florian Holzer

Ibo Kilicdagi ist vorsichtig. Das sei eigentlich kein Lokal, sondern ein Geschäft. Und es gibt nur acht Plätze. Nein, in den anderen Lokalen der Dogan-Gruppe bekomme man die Sachen des neuen Lokals/Geschäfts nicht, da müsse man strikt sein, "kein Mischmasch“.

Klar, jeder Schritt, jeder Handgriff von Ibo Kilicdagi, dem Chef des Dogan-Gastronomiekonglomerats, wird beobachtet, und zwar schon eher argwöhnisch. Kein Wunder, denn in den 14 Jahren, seitdem Ilhan Dogan am Naschmarkt einen Würstelstand zum lässigen Café machte und den Naschmarktszene-Stein damit ins Rollen brachte, haben es die Dogans neben ihrem Gemüse-, Gewürz- und Baklava-Ständen am Naschmarkt zu einem Lokal (Do-An), einer Kooperation (Orient Occident), einer Beteiligung (Naschmarkt Deli) sowie zu jeder Menge Einfluss gebracht, außerdem zu zwei Lokalen am Yppenplatz (An-Do, An-Do Fisch) und der Schönen Perle


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