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Steiermark | aus FALTER 34/11 vom 24.08.2011

Steiermark kurz

Klage gegen Lyoness Das Grazer Unternehmen, das seinen Kunden Rabatte bei Kooperationspartern in den unterschiedlichsten Branchen verspricht, sieht sich mit einer Klage vor dem Grazer Landesgericht in Zivilrechtssachen konfrontiert. Ein ehemaliger Mitarbeiter, der - so die Klagsschrift - für reale Geldzahlungen lediglich virtuelle Positionen in einem pyramidenartig aufgebauten System bekommen haben will, möchte sein Geld zurück. Gegenüber der Wiener Zeitung wies Mario Kapun, Geschäftsführer der Lyoness Austria GmbH, die Anschuldigungen zurück: "Der Vorwurf, ein pyramidenartiges System zu betreiben, entbehrt jeder Grundlage.“ Zuletzt war das Unternehmen, das formal im Besitz einer Schweizer Aktiengesellschaft steht, mit seinen offensiven Marketingaktivitäten aufgefallen. Lyoness betätigt sich als Sponsor in Sport und Massenkultur, in der Grazer Kärntner Straße möchte man eine große Firmenzentrale errichten.

Reininghaus Nach dem wahrscheinlichen Aus für Investor Fernando Douglas wird nun über andere potenzielle Interessenten für das Grazer Reininghaus-Areal spekuliert. Die Kleine Zeitung verwies auf ein mögliches Interesse der Stadt Graz, aber auch auf die Steiermärkische Sparkasse, die die Zeitung als hauptfinanzierende Bank des Grundstückbesitzers Asset One nannte. Im Grundbuch ist hingegen die Investkredit Bank AG, die zur Volksbank AG gehört, mit einem Pfandrecht in einer maximalen Höhe von 90 Millionen Euro eingetragen.


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