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Spiel mir das Lied vom Tod

Menschen hinter Inseraten

Lexikon | Stefan Kluger | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

Um mit Freuden den Trauermarsch zu blasen, braucht es einen Kapellmeister

Eine Trauermarschband ohne Kapellmeisterin - das geht nicht! Das findet jedenfalls Beatrix Eichinger, die selbst Bandmitglied und Nachbarin der Sargfabrik ist. Vor einiger Zeit ist ihre Kapellmeisterin ausgestiegen; sie wird nun bitter vermisst. Davor gab es in der Sargfabrik schon andere musikalische Projekte, etwa "Senza la“. "Das "A“ am Keyboard funktionierte nicht, so mussten sie ohne diesen Ton auskommen“, erzählt Eichinger. Oder "Miss Brass“, die zweite Band: "Die Sargfabrik hat in der Missindorfstraße einen Ableger bekommen, der sich "Miss“ nennt.“ Und dort spielten sie Blech (also "Brass“), daher der Name. Die aktuelle Band, die sich auf Trauermärsche spezialisiert hat, heißt "dot.com“. "So wie der Tod, nur rückwärts geschrieben.“ Gegründet wurde sie von Georg Graf, der die Ansicht vertrat, zur Sargfabrik gehöre eine Trauermarschband. Er trommelte alle Bekannten, die ein Instrument


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