Meinesgleichen

Chapeau! Das einzige Blatt ohne Staatsknete

Falter & Meinung | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

So etwas hat Österreich echt gefehlt! Eine "wirklich unabhängige Zeitung für Österreich“. "Das ist in diesem Land alles andere als selbstverständlich. Der Kurier etwa gehört einer Bank, auch der Standard hat seine Anteile an eine Bank verpfändet. Presse und Kleine gehören gleich der katholischen Kirche, die Krone wiederum gehört zur Hälfte einem deutschen Großkonzern (…) und nahezu alle heimischen Zeitungen werden von der Regierung mit Presseförderung gefüttert. Standard und Presse, die so tun, als hätten sie die Unabhängigkeit gepachtet, hängen in Wahrheit mit jeweils mehr als einer vollen Million (!) Euro am Tropf der Regierung.“

Wer zieht denn da vom Leder? Bin das ich? Nein, das ist Wolfgang Fellner, oder sein Phantom, denn der flotte Leitartikel im 5-Jahres-Jubelheft von Österreich ist nicht gezeichnet (oder von fünf Autoren zugleich verfasst: Wolfgang Fellner, Werner Schima, Uschi Fellner, Christian Nusser, Niki Fellner.)

Zu so viel Erfolg kann man nur gratulieren. Vor allem, weil kein Regierungsgeld und kein Stadtgeld geflossen ist. Und weil man, wie Figura zeigt, ja immer nur unabhängig die Wahrheit gesagt hat. Kein Regierungsgeld für niemand! So viel Mut wird belohnt. Der Erfolg ist zwar schon unübertroffen. Aber es wird noch viel schöner. Denn "in der Zeitungsbranche gilt die, goldene Regel‘: Mit 5 Jahren geht bei Zeitungen der Erfolg erst los.“ Frei nach Frank Stronach: Wer das Gold nimmt, macht die Regel.

Jubelnummer von Österreich, Teil 1

¦ Falls Sie es versäumt haben - bei diesem Erfolg äußerst unwahrscheinlich - nächsten Sonntag folgt Teil II der Österreich-Jubelnummer


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