"Regieren ist nichts für Lulus“

Politik | Interview: Ingrid Brodnig, Nina Horaczek | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

Sind die Grünen zu zahm? Wo bleiben die großen Projekte? Maria Vassilakou erklärt, wofür Rot-Grün gut ist

In fünf Jahren braucht kein Wiener mehr ein Auto. Das ist nur eines der vielen Versprechen von Maria Vassilakou, grüne Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin. Seit neun Monaten regieren die Grünen mit. Hat sich die Stadt seither verändert? Und nimmt die SPÖ ihren Juniorpartner überhaupt ernst?

Derzeit gibt es etliche Baustellen. Beim Verbot der Spielautomaten, bei der flächendeckenden Einführung des Parkpickerls und beim neuen Budget (siehe auch S. 14) müssen sich SPÖ und Grüne erst eins werden. Wie sie sich die grüne Wende vorstellt und wie konfliktgeladen das Mitregieren ist, erklärt Vassilakou im Interview.

Falter: Frau Vassilakou, Rot-Grün hat kürzlich die Gebühren für Wasser, Heizen und die Müllabfuhr erhöht. Ist das richtig so?

Maria Vassilakou: Steigende Inflation bedeutet höhere Kosten. Die Stadt braucht die Mehreinnahmen, um soziale Maßnahmen gewährleisten


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