Erstes rot-grünes Stadtbudget: Autofahrer finanzieren billige Fahrscheine

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

Grüner Strom, längere Radwege, billigere Bims, bessere Schulen, keinen Sozialabbau - all das mit weniger Geld. Rot-Grün stehen schwierige Budgetverhandlungen bevor.

Das letzte Stadtbudget war noch von der SPÖ alleine erstellt worden. Das Wiener Budget 2012 hingegen wird zur Nagelprobe für die Öko-Partei.

Den rot-grünen Wünschen stehen bescheidene finanzielle Mittel gegenüber. Wien muss sparen. Seit dem Ausbruch der Krise im Jahr 2008 hat die Stadt weniger Einnahmen verbucht, musste aber mehr investieren, um die Wirtschaft anzukurbeln und den höheren Bedarf im Sozialbereich abzudecken.

Zusätzlich kostet der Gratiskindergarten 200 Millionen Euro. 2010 betrug das Minus 672 Millionen Euro. Diese Defizit soll laut Bundesvorgabe 2012 auf 350 Millionen Euro reduziert werden.

Vergangene Woche wurde die erste Verhandlungsrunde zwischen den Stadträten und den grünen Bereichssprechern abgeschlossen. Fix ist für die Ökos, dass die Wiener-Linien-Jahreskarte billiger wird. Ziel ist ein Euro


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