Wer ist der Hippste im ganzen Land?

Ein Kunstclubbing lockt mit Brötchen und Sekt zum Betrachten von Menschen und Bildern in die Albertina

Feuilleton | Reportage: barbara schellner | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

Langsam versinkt die blutrote Sonne über der inneren Stadt, die heiß ist wie ein Backofen. Schon von weitem hört man das eindringliche "Puff-zack“ von House-Musik über den Albertinaplatz schallen. Junge Menschen strömen zielgerichtet auf die Albertina zu, Touristen ziehen neugierig nach. Was auf den ersten Blick als Vernissage missverstanden werden könnte, ist in Wahrheit eine sommerliche Veranstaltungsreihe namens "Albert+Tina“, die - nur bei Schönwetter! - immer mittwochs stattfindet.

Veranstaltet wird das ganze vom Museum selbst und vom Musikmagazin The Gap. Auf der Terrasse rund um das Reiterdenkmal und auf selbigem lehnen und lümmeln daher schon zu früher Stunde unglaublich lässige After-Work-Menschen an weißen Stehtischen. Die mit Corona- und Kattus-Logos gebrandete Bar wird von durstigen Szenetypen belagert. Das versteht man also unter "Art-Clubbing“. Die Musik, die zumindest den hüftschwingenden DJ Kid Soylent begeistert, wird zeitgleich auch in die Ausstellung


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