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Feuilleton | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

Young Directors Project

Die Jury des Young Directors Project (YDP) bei den Salzburger Festspielen hatte heuer keinen leichten Job: Noch nie in der zehnjährigen Geschichte des Wettbewerbs war die Auswahl so groß. Gewonnen hat das in London lebende schwedische Künstlerduo Lundahl & Seitl für seine performative Installation "Symphony of a Missing Room“, das den Besucher auf eine Reise in seine Innenwelten entführt. Obwohl damit ein durchaus preiswürdiges Projekt ausgezeichnet wurde, war die Entscheidung umstritten (siehe Kommentar auf Seite 6). Grund: Zwei Jurymitglieder, Helga Rabl-Stadler und Klaus Maria Brandauer, hatten die YDP-Inszenierung "Das ehemalige Haus“ vorzeitig verlassen; Brandauer hatte sich überdies geweigert, an der interaktiven Performance "A Game of You“ teilzunehmen. Der Young Directors Award ist mit 10.000 Euro dotiert; außerdem spendiert Sponsor Montblanc dem Sieger das Unikat eines Füllers, dessen Wert höher als das Preisgeld ist.

Biermösl Blosn (1976-2011)

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