Stadtrand

Hier kommt der Centmünzen-Wespinator

Urbanismuskolumne

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

Keine Angst, wir schreiben Sie hier mit keiner weiteren "Hier kommt die Wespenplage“-Panikmache zu. Aber. Wespen nerven. Zumindest, wenn man gerade draußen sitzt, Zwetschkenfleck oder ein Wurstbrot essen möchte. Oder sein Dosenbier trinken, ohne gleich anschließend mit dicker Schlauchbootlippe in die Notaufnahme gebracht zu werden. Und wo Wespen sind, sind gute Ratschläge, wie man sich den Insekten gegenüber am besten verhält, nicht weit. Bsssssssss. Demnach ist Zuschlagen, Fuchteln, Hysterischwerden oder Pusten ganz schlecht. "Ruhig bleiben“, rät der Lustige von nebenan. Gar nicht so einfach. Der Wespinator, eine Art künstlicher Wespenbau, den man in seiner Nähe aufhängt und der angeblich echte Wespen fernhält, hat sich nicht so irre gut bewährt. Aber Achtung! Hier kommt der heißeste Anti-Wespen-Tipp aus der Kuchentheke. Angeblich versteckt man in Bäckereien unter den Gebäcktellern Kupfermünzen. Die Geldstücke sollen die Viecher fernhalten, wieso auch immer. Kann hier bitte schnell jemand zehn Euro wechseln?


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