Ganz schön wild

Stadtleben | Wildreporter: Peter Iwaniewicz | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

Was macht denn der Fuchs da? Eine Sommerreise durch das wilde Wien: Tiere in der Stadt, Ängste und Freuden, Vorurteile und Missverständnisse

Da ist er, erschießen Sie ihn!“, forderte die ältere Dame resolut und zeigte auf einen Spalt unter ihrem Gartenschuppen. Dort versteckte sich im Dunkeln ein Fuchs, der seit Wochen sein Abendessen aus dem Futternapf der Hauskatze zu nehmen pflegte. Ralf Hlawatschek, Wiener Stadtförster im Revier Neuwaldegg-Sievering, erzählt diese Geschichte aus seinem Arbeitsalltag. "Selbstverständlich“, fügt er sofort hinzu, "habe ich der Dame erklärt, dass ich mich strafbar mache, wenn ich auf einem Privatgrund mit der Waffe ein Tier erschieße. Stattdessen habe ich ihr geraten, die Katze nur im Haus zu füttern, dann lockt sie den Fuchs auch nicht mehr an, und das Problem ist so ganz einfach gelöst.“

Wo ist das Wildschweinproblem?

Ich sitze im Forsthaus in Döbling, einem Bezirk, dem seit dem Frühjahr zumindest medial nachgesagt wird, dass es dort


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