Wien, wo es isst

Türkenschanzpark: Grün im Grünen

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

Der Türkenschanzpark hat eine miese Geschichte, wie fast alle Wiener Parks. Hier hatten die Türken 1683 eine Verteidigungsstellung gegen das Entsatzheer - viele Tote. 1888 wurde der Türkenschanzpark eröffnet. Er ist wahrscheinlich einer der schönsten Parks der Stadt - und der skurrilste: ein Park inmitten von Parks. Der Villenindex im Cottage-Viertel ist hoch, der Kulinarikindex gering, wie immer. Besonders sympathisch jedenfalls die Park-Villa am Osthang der Türkenschanze, weil hier nämlich ein extrem nettes Hotel drin ist, das sein Frühstück auf einer Gartenterrasse serviert, an dem man auch als Nicht-Gast um € 14,- teilnehmen kann.

Im Park selbst dann die Mayerei, ein ursprünglich unauffälliges Beisl, das sich in den vergangenen Jahren ganz schön gemausert hat - räumlich und kulinarisch: Gastgarten, zwei Extraterrassen, eigener Eisstand mit zehn Sorten, riesige Karte, derzeit vor allem von Schwammerl und Pilz geprägt. Das Essen ist jetzt nicht überirdisch, egal, man sitzt


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige