Die Ape macht guten Appetit

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 35/11 vom 31.08.2011

Die Wiener Imbissmobilität erreicht eine neue Stufe: Der Bizzo fährt dreispurig

Vor zehn Jahren habe er das in London zum ersten Mal gesehen, erzählt Thomas Licht, da sei ein Neapolitaner mit seiner kleinen Ape gekommen, habe eine Glocke geläutet, die Kaffeemaschine in Position gebracht, und schon sei der Platz voll gewesen. Das wollte er auch. Er begründete aber zuvor noch den Kochclub Kühn mit, verdiente ein bisschen Geld mit Fotografie, machte diesen Frühling dann Ernst und ließ sich eine Ape zur mobilen Küche umbauen. Mit ausfahrbarer Vitrine, mit extra-schmaler Pastaküche, mit Platz für drei Köche ohne Klaustrophobie, mit einer kleinen Siebträger-Espressomaschine und mit ganz wenig PS, "ich weiß nicht, wie viel es hat, aber es ist wahnsinnig langsam“.

Egal, weil er hatte eh reichlich Zeit, den Mariahilfer Platz zu erreichen, unglückliche Umstände bei der Standortplanung hatten nämlich dazu geführt, dass der "Bizzo“-Dreiradler seit Ende des "Kinos unter Sternen“


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige