Die Banken haben die Krise gemacht. Wir dürfen zahlen

Politik | Rezension: Armin Thurnher | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Der Ökonom Markus Marterbauer analysiert die Wirtschaftslage und folgert: Der Finanzsektor ist zu groß. Der Sozialstaat kann uns retten

Wenn der Ökonom "Zahlen, bitte!“ ruft, spielt er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aufs Kaffeehaus an. Schon gar nicht, wenn er Markus Marterbauer heißt. Der Chefökonom der Arbeiterkammer und Falter-Kolumnist fordert mit seinem Ruf vielmehr, ökonomisches Gewäsch zu unterlassen und wirtschaftliche Ausführungen gefälligst - wie er - mit Zahlen zu untermauern. Wer behauptet, wie dies ein hiesiger Kolumnist tat, der österreichische Mittelstand werde im Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung überdurchschnittlich zur Kassa gebeten, wird von Marterbauer nach Strich und Faden widerlegt.

Und zwar so trocken wie möglich. "Das ist falsch: Der Sozialstaat ist auf die Bedürfnisse der Mittelschicht zugeschnitten, und sie profitiert genauso wie die Armen vom Ausbau sozialer Dienstleistungen.“ Gewonnen haben nur die Reichen, nur die oberen zehn Prozent


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