Technik Dinge, die uns brauchen

Perfekt einfach: To-Do-Listen mit der App "Things“

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Im Leben gibt es bekanntlich immer etwas zu erledigen. Müll raustragen, Mails schreiben, Rechnungen bezahlen oder wieder mal Sex - immer geht es darum, irgendwo ein Häkchen drunter zu machen. Der Haken daran ist, dass man leicht den Überblick verliert, bis einem vor lauter Chaos die Lust vergeht, überhaupt noch irgendetwas anzupacken. To-Do-Listen machen die Sache nicht zwangsläufig besser. Viele sind zu kompliziert, andere wiederum zu simpel.

Ziemlich perfekt ist allerdings die To-Do-App "Things“ (für iPad oder iPhone, 8 Euro). Das Programm funktioniert nach einfachen Grundprinzipien. Neue Aufgaben werden zunächst gesammelt, später kann man entscheiden, wo man sie einordnen möchte - etwa unter einem bestimmten Projekt. Jeder Eintrag kann mit einem Tag versehen und mit Notizen verknüpft werden, zudem lassen sich Aufgaben per Mail verschicken.

Erledigte Aufgaben können in einem "Logbuch“ dokumentiert werden. Praktisch ist auch die Suchfunktion, mit der man die Listen auf verschiedene Arten durchkämmen kann. Jede Funktion erschließt sich sofort, auf überflüssigen Schnickschnack wird verzichtet. So unspektakulär das alles klingt: Genau diese Einfachheit macht "Things“ perfekt. Für die Prokrastinierer unter uns, also für Menschen mit "Erledigungsblockade“, gibt es derzeit nichts Besseres. Und damit kann ich wieder ein Häkchen machen, diesmal neben der wöchentlichen Aufgabe "Falter-Kolumne schreiben“. Erledigt! F

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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