Bush

Zehn Jahre danach | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Irak und Afghanistan, Immobilienblase und Schuldenexzesse haben aus George W. Bush den unpopulärsten Ex-Präsidenten aller Zeiten gemacht. Aber 2001, da verkörperte er den trotzigen Widerstandswillen, mit dem Amerika auf die Angriffe reagierte. Nicht die unsichere Fernsehansprache Stunden danach oder die peinliche Szene, als Bush in einer Schulklasse nicht weiß, wie er auf die Hiobsbotschaft reagieren soll, haben sich ins kollektive Gedächtnis eingeprägt, sondern die Entschlossenheit des Präsidenten, als er per Megafon, auf den rauchenden Trümmern des World Trade Centers stehend, Trauer, Wut und Unnachgiebigkeit in Worte fasste.

Seine Strategen schufen den Begriff des "Kriegs gegen den Terror“. George W. Bush, zehn Monate zuvor unter zweifelhaften Umständen gewählt, wurde zum Kriegspräsidenten. Ob bei neuen Polizeikompetenzen im Inneren oder internationalen Militäroperationen: Die überragende Mehrheit der Amerikaner stand hinter ihrem Präsidenten.

Die engsten Sicherheitsberater

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige