Feuerwehr

Zehn Jahre danach | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Es war ein paar Minuten nach drei Uhr Nachmittag, an jenem kühlen Herbsttag, als auf Ö3 die ersten Nachrichten aus New York eintrafen: Ein Flugzeug sei ins World Trade Center gestürzt, hieß es. Von einem Unfall war die Rede.

Bei der Wiener Berufsfeuerwehr ein Tag wie jeder andere: Die Mittagspause war vorüber, die Gruppen fuhren wie gewohnt zu Einsätzen, andere machten Sport, lernten und übten - business as usual. Als klar war, dass es sich um einen gezielten Terroranschlag handelte, wurden auf den Wachen die Fernseher eingeschaltet. In den Sondersendungen sah man die Twin Towers in Flammen stehen, Menschen, die verzweifelt aus den oberen Etagen sprangen und jede Menge Rauch und Staub.

Die Feuerwehrmänner sahen zu, wie ihre New Yorker Kollegen in die brennenden Türme liefen - genauso, wie sie es selbst auch tun würden. Sie sahen, wie die Firefighter versuchten, den Nordturm zu evakuieren, den Brand zu löschen. Wie weitere Einheiten anrückten und sich im Südturm vorarbeiteten.

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