ISLAMOPHOBIE

Zehn Jahre danach | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Wenige haben die heimische Debatte über Islam und Islamophobie in den vergangenen Jahren so geprägt wie Farid Hafez und Thomas Schmidinger. Hafez, 29, der das "Jahrbuch für Islamophobieforschung“ herausgibt, erhielt 2010 als Mitherausgeber von "Islamophobie in Österreich“ den Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis. Schmidinger, 37, langjähriger Lektor an der Uni Wien, ist ein international anerkannter Experte für Politischen Islam. Persönlich begegnet sind sich die beiden Politologen, die eher selten einer Meinung sind, beim Interview zum ersten Mal.

Falter: Herr Hafez, Herr Schmidinger, was verstehen Sie beide unter Islamophobie?

Thomas Schmidinger: Da ich den Begriff nicht benutze, wäre es sinnvoll, wenn Herr Hafez anfangen würde.

Farid Hafez: Ich verstehe darunter eine negative Stereotypisierung von und eine feindselige Haltung gegenüber etwas, das als "das Muslimische“, als Antithese zum "Wir“ wahrgenommen wird. Ich bin mir bewusst, dass der Begriff Islamophobie in der deutschsprachigen

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