Pentagon

Zehn Jahre danach | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Es waren genau 60 Jahre vergangen zwischen jenem Tag, an dem der Grundstein für das siebtgrößte Gebäude der Welt gelegt wurde, und dem, als eine entführte Boeing 757 inmitten des 135.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes einschlug und mit grellgelben Kerosinflammen explodierte.

Der American-Airlines-Flug 77 sollte von Dulles, Virginia, nach Los Angeles, Kalifornien, gehen. An jenem Dienstag war das Flugzeug mit 58 Passagieren an Bord nur halb besetzt. Nicht unüblich, da der Dienstag bereits in den Monaten zuvor der am wenigsten gebuchte Tag für diese Route war.

Einer der fünf Terroristen war bereits beim Check-in aufgefallen: Er hatte ein Stanleymesser in seiner Tasche, was damals noch nicht verboten war. Die anderen vier hatten die Metalldetektoren am Flughafen ausgetrickst. Wie sie kurzfristig den Alarm außer Kraft setzen konnten, ist bis heute unklar.

Etwa eine halbe Stunde nach dem Start hatten die Terroristen das Flugzeug bereits unter Kontrolle. Sie hielten Piloten und


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