7 Sachen die Sie über AMPELN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Ampeln nerven!

Genau. Weil schlecht geschaltete Ampeln viele Wienerinnen und Wiener regelmäßig an die Ränder von Nervenzusammenbrüchen bringen, hat die Stadt in den vergangenen Wochen dazu aufgerufen, die zehn nervigsten Ampeln zu wählen. Die Gewinner werden diese Woche gekürt.

Was hilft’s?

Mitarbeiter der MA 33 (Leuchten) werden danach ausschwärmen, um die Lage zu begutachten, und versuchen, sie zu verbessern. Sprich, die Ampelphasen besser aufeinander abzustimmen.

Kann man sie nicht manuell schalten?

Würden Fußgänger und Autofahrer die Ampelphasen schalten, würde auf den Straßen Mord und Totschlag herrschen.

Aber früher gab es doch Handschaltung!

Gab es. Aber damals gab es kaum Verkehr, ergo auch nur wenige Polizisten, die die Ampeln schalten mussten. Heute nur vorstellbar, wenn die Polizei unbezahlt arbeiten würde.

Seit wann gibt es Ampeln in Österreich?

Vor 80 Jahren wurden sie eingeführt. Die Anlagen wurden händisch mittels Kurbelschalter bedient. Die erste Automatische wurde 1956 an der Kreuzung Argentinierstraße und Guss-hausstraße installiert.

Und weltweit?

Die erste Lichtsignalanlage der Welt wurde 1868 in London errichtet. Sie funktionierte mit Gaslicht, explodierte aber kurz nach ihrer Inbetriebnahme. Die erste elektrische Ampel ging 1914 in den USA in Betrieb.

Gelten weltweit die gleichen Signale?

Überall gilt: Bei Rot stehen und bei Grün fahren/gehen. Gelb- und Blinkphasen sind von Land zu Land verschieden geregelt. In Wien startete gerade der Pilotversuch "Fußgängerampel mit Räumzeitanzeige“.


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