Eisenerz zwischen Hoffnung und Schmerz

Steiermark | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Die obersteirische Stadt hat den Glauben an einen Aufschwung nicht verloren. Es wird fleißig daran gearbeitet

LAGEBERICHT: TIZ SCHAFFER

Auf dem Flyer für die nächste Veranstaltung der Kulturinitiative eisenerZ*ART, der "Kultur-Almen-Tour“, sieht man zwei Frösche, die gerade dabei sind, einander zu begatten. Das zweite Jahr nun versucht die Initiative ein wenig mehr Kultur in die obersteirische Stadt zu bringen. Heute leben dort weniger als 5000 Menschen, in den 60er-Jahren waren es noch über 12.000. Eisenerz ist das, was man eine Krisenregion nennt. Und die kopulierenden Frösche eine schöne Metapher für etwas, das Eisenerz dringend benötigt: Nachwuchs.

Gerhild Illmaier ist die künstlerische Leiterin von eisenerZ*ART. Sie ist gebürtige Eisenerzerin, schon vor vielen Jahren ist sie nach Graz gezogen, hier betreibt sie eine Agentur für Eventmanagement. Voriges Jahr hat die 51-Jährige damit begonnen, Kulturevents in Eisenerz auszurichten. Bislang ist es ihr gelungen, bekannte Künstler

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