Aus dem Leben einer Genossenschaft

Steiermark | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Trotz politischer Kritik feierte sich die Siedlungsgenossenschaft Rottenmann

BERICHT: HERWIG G. HÖLLER

Bravo, Musi!“, ruft jemand im Volkshaussaal von Rottenmann. Eine Auswahl der Stadtmusikkapelle hat aufgespielt, im Saal stehen lange Tische mit Brötchen und Mineralwasser, vor der Bühne hängen zwei große Fahnen mit auffälligem "ro“-Logo. Die Rede ist von der Siedlungsgenossenschaft Rottenmann und ihren 15.667 Mitgliedern. Vergangene Woche kamen zur alljährlichen Generalversammlung aber lediglich 115.

1949 zur Schaffung benötigten Wohnraums gegründet, avancierte die gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft zwischenzeitlich zu einer der größten in der Steiermark. Zuletzt war sie wiederholt von der FPÖ angegriffen worden, die unter anderem hohe Landesförderungen bei gleichzeitigen Millionengewinnen kritisierte und einen parteipolitischen Hintergrund anprangerte. Siedlungsgenossenschaften gelten in der Steiermark zumeist entweder als rot oder schwarz. Bei den Rottenmannern gibt


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