Film Neu im Kino

"Conan“: Blut und Gatsch, das gibt Quatsch!

Lexikon | aus FALTER 36/11 vom 07.09.2011

Zur nächsten Kampfebene: Momoa

Und noch ein Muskelprotz, der eine schwierige Kindheit hatte: Die Mutter bei seiner Geburt verstorben, der Vater vor seinen Augen zu Tode gefoltert, sinnt "Conan“ der Barbar, kaum, dass er richtig ausgewachsen ist, auf Rache. Anstelle von Schwarzenegger verleiht im Remake ein gewisser Jason Momoa der Schöpfung des Low-Fiction-Autors Robert E. Howard wortkarg Gestalt und schlägt sich durch einen Film, der wie ein Computerspiel abläuft: Nach zwei, drei Dialogszenen kommt er eine Kampfebene weiter. Einzig die Grauslichkeiten, die Rose McGowan als Hexentöchterl des Oberbösewichts mit ihrer Freddy-Krueger-Gartenkralle anstellt, gehen über fades Blut- und-Beuschelkino in Stotterzeitlupe und 3-D-Gatsch-Look hinaus. MO

Ab Fr in den Kinos (OF im Artis)


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