Kommentar

Gesunde Babys dank einfachem Bluttest: Und was sagt die Politik

Bioethik


Barbara Tóth
Falter & Meinung | aus FALTER 37/11 vom 14.09.2011

Die Parteiakademie der ÖVP lädt Anfang Oktober zu einer Diskussion, in der einmal mehr die Frage behandelt werden soll: Welches Leben ist lebenswert? Und wie weit sollen Mediziner und Betroffene bei der Durchleuchtung ungeborenen Lebens im Bauch einer Frau gehen? Laut Veranstalter soll vor allem die pränatale Diagnostik Thema sein - also jene (derzeit zusätzlich zu bezahlenden) Ultraschalluntersuchungen, bei denen rund um die 14. Schwangerschaftswoche nach Anomalien gefahndet wird, die etwa auf Trisomie 21, besser bekannt als das Downsyndrom, hindeuten.

Darüber zu diskutieren ist löblich, aber wie so oft hinkt auch in diesem Fall die österreichische Debatte der internationalen unfassbar weit hinterher. Während Deutschland schon längst gesetzlich festgelegt hat, welche Gentests es an befruchteten Eizellen im Reagenzglas zulässt oder nicht, wartet Österreich noch immer auf eine politische Richtungsentscheidung. Dabei hat die Bioethikkommission schon 2004 dem Kanzleramt eine Empfehlung

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