7 Sachen die Sie über das BAUMKATASTER eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 37/11 vom 14.09.2011

Was ist das, das Baumkataster?

Das Baumkataster ist ein Informationssystem über die rund 100.000 Alleebäume, die auf öffentlichem Grund wachsen.

Welche Informationen?

Beispielsweise findet man darin Daten zur Gattung und Art des Baumes, seinem Stammumfang und den Kronendurchmesser und auch die Baumhöhe; und man kann, falls Daten vorhanden, dort sogar nachlesen, in welchem Jahr welcher Baum gepflanzt wurde. Außerdem kann man sich Fotos von den Bäumen ansehen.

Sehr spannend. Wozu das Ganze?

Das Kataster wurde von den Magistratsabteilungen Umweltschutz (MA 22) und Wiener Stadtgärten (MA 42) für Naturinteressierte entwickelt und erarbeitet. Jeder Stadtbewohner soll sich künftig über Bäume auf öffentlichem Grund informieren können.

Sind da wirklich alle Bäume verzeichnet?

Noch nicht. Das Projekt befindet sich noch im Aufbau und wird auch, wie die Bäume, weiterhin im Wachstum bleiben. Derzeit sind vor allem Alleebäume registriert. Bald sollen aber auch die Bäume der Parks hinzukommen.

Wie viele Nutzer hat das Kataster?

Darüber gibt es noch keine Auskünfte. Das Baumkataster ging erst vor zwei Wochen online.

Was gibt’s dort, abgesehen von Bäumen, zu sehen?

Man kann nebenbei auch die Standorte von Haltestellen, Museen, Apotheken oder Trinkbrunnen abfragen.

Und umwelttechnisch?

Die Karte hat außerdem noch den Filter "Umweltgut“, der angeblich Infos zu Lebensräumen von Tieren und Pflanzen liefern sollte. Noch sind die Details aber sehr beschränkt. Bleibt zu hoffen, dass sich auch diese Option noch "im Aufbau“ befindet.


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