Was fährt denn da?

Ein Wiener Cafétisch auf vier Rädern

Mobilitätskolumne

Stadtleben | Würdigung: Barbara Tóth | aus FALTER 37/11 vom 14.09.2011

In diesem Bus ist es nicht weiter ungewöhnlich, dass sich Gäste beim Aussteigen vom Chauffeur mit einem "Vielen Dank, auf Wiedersehen!“ verabschieden. Und der Busfahrer ihnen ebenso herzlich antwortet: "Wiedersehen!“

Im 2A kann es auch passieren, dass Touristen auf ihre Frage nach dem Weg zum Museumsquartier nicht bloß eine Bad-English-Antwort des Lenkers bekommen, sondern auch gleich Empfehlungen der Fahrgäste. Und sich daraufhin eine lebhafte Diskussion zwischen der linken Sitzreihe (sechs Plätze) und der rechten (ebenfalls sechs Plätze plus Stellplatz für den Kinderwagen oder Rollstuhl) entspinnt, ob es vom Sehenswürdigkeitsaspekt her nicht noch lohnender wäre, am Michaelerplatz auszusteigen und durch die Hofburg zu spazieren oder bis zur Mariahilfer Straße mitzufahren.

Der 2A ist - neben dem 3A- nicht nur der kleinste, sondern auch der kommunikativste öffentliche Linienbus der Stadt. Maximal 17 Plätze, einige wenige Haltegriffe für die Steher, dazu eine Vis-à-vis-Sitzordnung,


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