Mehr davon: temporär essen

Stadtleben | aus FALTER 37/11 vom 14.09.2011

Künstliche Verknappung. Torschluss-panik. Man kann aber auch den Faktor der Spontaneität ins Treffen führen, der Veränderung, der Neugierde. Temporäre Projekte üben zweifellos einen Reiz aus, erfordern Informiertheit und Insiderwissen, bieten die Befriedigung, dabei gewesen zu sein. Ein paar Beispiele.

Guerilla Bakery Ungefähr einmal im Monat, in einer Privatwohnung, nur wenige Stunden, mehr oder weniger anonym. Die Guerilla-Bakery-Seite war bei Reaktionsschluss zwar gerade offline, aber kommuniziert wird ohnehin über Facebook. Die Kombination von süßem Backwerk und Untergrund könnte natürlich skurriler nicht sein, der Erfolg nicht größer.

Buschenschank in Residence Seit fünf Jahren besteht die Buschenschank von Jutta Ambrositsch temporär, nun findet sie definitiv zum letzten Mal statt. Zumindest im Kamaldulenserhof, dem 400 Jahre alten Meierhof des ehemaligen Kamaldulenser-Stiftes in Obersievering. Es gibt Ambrositschs Gemischten Satz, Riesling und Veltliner


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