Literatur  Tipps

Wofür man steht und was wirklich wichtig ist

Lexikon | aus FALTER 37/11 vom 14.09.2011

Woran glaubt, wer nicht glaubt?“ hieß vor ein paar Jahren ein Buch mit dem Briefwechsel zwischen Literaturprofessor Umberto Eco und dem Mailänder Kardinal Carlo Maria Martini. Der nichtgläubige Sinnsucher und der katholische Seelsorger lieferten sich einen offenen, sehr kultivierten Schlagabtausch über Themen wie ethisches Handeln und Moral. In dem Buch "Wofür stehst du?“, das die beiden Journalisten Giovanni di Lorenzo und Axel Hacke gemeinsam verfasst haben, spielt Religiosität kaum eine Rolle. Davon abgesehen, lassen der Zeit-Chefredakteur und der langjährige SZ-Autor, die seit vielen Jahren miteinander befreundet sind, kaum ein anderes großes Thema aus: Politik und Staat, Klimawandel, Gerechtigkeit, Migration, Angst und Depression, Krankheit und Tod. Im Stadtsaal sprechen die Starjournalisten über ihr Buch. SF

Stadtsaal, Mi 20.00


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