Musiktheater Kritik

Walzern bis zum Untergang

Lexikon | aus FALTER 37/11 vom 14.09.2011

Die "Wiener Blut“-Inszenierung von Thomas Enzinger mit Remasuri-Klamauk teils aus der untersten Schublade unterhält: Mit Erzähltalent gelingt es ihm, die zuckersüße Wiener G’schicht’ zu karikieren. Volksoper(ette), wie sie sein möchte. Das Ensemble, allen voran die Gattin (Kaiser), die Tänzerin und vermeintliche Geliebte (Feldhofer) und Probiermamsell Pepi (Schüttengruber), auch der Kammerdiener (Boris Eder) beeindrucken sängerisch und komödiantisch zumeist; der Ringelspielbesitzer (Wolfgang Böck) blödelt, was das Zeug hält (auch über die FPÖ). Unter Alfred Eschwé werden die in der Operettenfassung von Adolf Müller gesungenen Walzer, Tänze und Polkas von Johann Strauß so musiziert, wie’s sein soll. Hr

Volksoper, Fr, Di 19.00


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